Bildhauer und Krippenschnitzer (1912-1989)

DIE ORIENTALISCHE WEIHNACHTSKRIPPE
Die Hauskrippe von Hermann Kuen (Naz'n Hermann) entstand von 1935 bis zum Ende seines Schaffens im Jahre 1989.
Den Krippenberg und die Landschaft hat der autodidakte Künstler ebenso hergestellt wie die ca. 100 Figuren und Schafe. Sie bildet somit eine Sammlung seiner unterschiedlichen Schaffensphasen.
Die Größe der Figuren ist 12 cm hoch, für Abbildung eines stehenden Erwachsenen. Im hinteren Teil der Krippe sind einige Figuren etwas kleiner. Sie sind aus Zirbenholz, vorwiegend aber aus Lindenholz geschnitzt und ebenfalls von Hermann gefasst, oder auch vergoldet.
Er war also mit den verschiedenen Aufgaben der Krippenkunst vertraut und hat dies in seiner Hauskrippe präsentiert.
Die Krippe wird nurmehr sporadisch aufgestellt und ist daher im Original nur noch selten zu bewundern.
Die Geburtsgruppe, die im Zentrum der Krippe steht, ordnet sich im und um den Stall in einer Höhle.
Diese umfasst insgesamt 8 Figuren, Ochse und Esel.
Die Maria mit dem Jesuskind aus einem Stück Holz geschnitzt. Der Josef an der rechten Seite.
Zwei stehende Engel flankieren die Gruppe und zeigen mit einer einladenden Geste hin zur Krippe.
Die drei prachtvoll gekleideten Könige mit ihren Geschenken und Zepter. Einer davon kniet vor der Krippe.
Ein knieender Hirte mit einem Korb
Im Stall hinter der Krippe ein Ochse und ein Esel.
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Die Gloria besteht aus dem fein gearbeiteten Zentrum mit Herrgott über dem Globus, umgeben von 8 Putten aus einem Stück Holz gearbeitet.
Darunter der Heilige Geist in Form einer Taube mit feinem Silberschein.
Am unteren Ende der verdoldeten Strahleneinfassung hängt ein Gloriaengel mit weiteren 3 Putten.



Die Brunnengruppe im rechten vorderen Teil vor der Stadt, umfasst 10 Figuren im Bereich des Brunnens.
Der steinerne Brunnen mit einem stehenden Mann, einem Wasserträger, rechts. Eine sitzende Frau auf der Linken Seite mit einem Wasserkrug. Im vorderen Bereich sitzen eine Frau mit Kind auf dem Schoß, und ein kleiner Junge mit einer Flöte. Alle diese Figuren sind zusammen mit dem Brunnen aus einem Stück Holz geschnitzt. Mehrere Wasserkrüge stehen am Brunnen.
Rechts daneben eine orientalisch anmutende Wasserträgerin mit einem Kind aus einem Stück Holz geschnitzt.
Auf der linken Seite befüllt ein Wasserträger mit einem Krug das Gefäß am Esel, der daneben steht.
Etwas abseits eine Taubenfrau, die fünf Tauben füttert.






Eine Gruppe Hirten zieht im Vordergrund auf einem leicht ansteigenden Weg zur Krippe, bestehend aus drei Hirten, einen größeren Jungen mit einem Schaf und ein kleiner Junge mit Hund.
Vorne geht der kleine Junge mit Hund in die Ansammlung vor dem Stall hinein.
Dahinter der größere Hirtenjunge, begleitet von einem Schaf.
Der erste Hirte trägt ein Lamm unter dem arm und treibt das vor ihm laufende Schaf an.
Danach ein prachtvoller Hirte mit Fell, den Blick nach hinten gerichtet.
Der nachfolgend Hirte scheint mit dem Vordermann zu kommunizieren.















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